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FRITZ!Box 5690 Pro wird zur Matter-Bridge: Neues FRITZ!Labor öffnet das Smart Home

von Danny
FRITZ!Box 5690 Pro wird per FRITZ!Labor zur Matter-Bridge für Apple Home, Google Home und Alexa

FRITZ!Box 5690 Pro wird zur Matter-Bridge: Neues FRITZ!Labor öffnet das Smart Home

Worauf viele im Smart-Home-Umfeld lange gewartet haben, ist jetzt zum Testen da: Ein neues FRITZ!Labor macht die FRITZ!Box 5690 Pro erstmals zur Matter-Bridge. Damit lassen sich an der FRITZ!Box angemeldete FRITZ!-Smart-Home-Geräte und kompatibles Zubehör anderer Hersteller in ein Matter-Netzwerk einbinden und über Plattformen wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa steuern. Die Beta steht ab dem 28. Juli 2026 unter fritz.com/labor zum Download bereit – als Vorbereitung auf das kommende FRITZ!OS 8.50.

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FRITZ!Box 5690 Pro wird per FRITZ!Labor zur Matter-Bridge für Apple Home, Google Home und Alexa
Die FRITZ!Box 5690 Pro wird per FRITZ!Labor erstmals zur Matter-Bridge. (Bild: FRITZ!)

Was die Matter-Bridge bringt

Der Kern des Updates: Die 5690 Pro reicht die in ihrem Heimnetz angemeldeten Geräte als standardisiertes Matter-Zubehör an andere Ökosysteme weiter. Betroffen ist damit vor allem der bislang geschlossene DECT-ULE-Kosmos von FRITZ! – etwa der FRITZ!Smart Thermo 302 oder die FRITZ!Smart-Energy-Steckdosen – sowie das an der Box angemeldete Zigbee-Zubehör. Diese Geräte tauchen künftig auch in Apple Home, Google Home und Alexa auf und lassen sich dort per App, Sprache und Automation nutzen. Wer bisher den Umweg über eine Bastellösung wie Homebridge auf dem Raspberry Pi gegangen ist, um FRITZ!-DECT-Geräte in Apple Home zu bekommen, kann sich das künftig sparen.

Zwei Wege zu Matter: Box oder Gateway

Ganz neu ist Matter bei FRITZ! nicht: Das separat erhältliche FRITZ!Smart Gateway beherrscht die Matter-Anbindung bereits. Mit der 5690 Pro als Bridge bietet FRITZ! künftig aber zwei Wege, FRITZ!-Produkte über die großen Plattformen zu steuern – einmal direkt über den Router, einmal über das Gateway. Für Besitzer der 5690 Pro entfällt damit die zusätzliche Hardware; wer ein anderes FRITZ!Box-Modell nutzt, bleibt vorerst auf das FRITZ!Smart Gateway angewiesen. Zur Einordnung: Die 5690 Pro ist seit Juni 2024 im Handel, unterstützt Wi-Fi 7 samt 6-GHz-Band, lässt sich sowohl an Glasfaser als auch an DSL betreiben und bringt DECT-Basis sowie Zigbee bereits mit.

Weitere Neuerungen im Labor

Das Labor-Paket bringt über Matter hinaus noch ein paar Detailverbesserungen mit. Die smarten Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200 und 210 erhalten eine einstellbare Überlastschaltung: Verbraucher lassen sich automatisch abschalten, sobald eine festgelegte Leistung über einen bestimmten Zeitraum überschritten wird. Zudem können Routinen künftig mit mehreren Auslösern verknüpft werden, sodass verschiedene Geräte dieselbe Automation starten.

Beta-Status: Was zu beachten ist

Wichtig einzuordnen: Es handelt sich um eine Laborversion, also um Beta-Software direkt aus der Entwicklung. Sie ist zum Ausprobieren und für Feedback gedacht, nicht für den Dauerbetrieb auf einer produktiv genutzten Box – ein Backup der Einstellungen vorab ist Pflicht. Einen Termin für das finale FRITZ!OS 8.50 nennt FRITZ! noch nicht. Offen bleibt vorerst auch, auf welchem Matter-Niveau die Bridge arbeitet, konkret ob etwa Energie-Reporting der FRITZ!DECT-Geräte vollständig übergeben wird. Aus der Pressemitteilung geht das noch nicht hervor – hier lohnt der genaue Blick, sobald die Version breiter getestet ist.

Fazit

Für FRITZ!-Nutzer ist das eine der relevanteren Ankündigungen der letzten Zeit: Die DECT-Insel aus FRITZ!DECT- und FRITZ!Smart-Geräten öffnet sich endlich Richtung Matter, ganz ohne Zusatz-Hardware. Dass es zunächst nur die 5690 Pro betrifft und noch als Labor läuft, dämpft die Euphorie etwas – und wie brauchbar die Bridge im Alltag wirklich ist, hängt davon ab, wie vollständig FRITZ! die Gerätefunktionen über Matter abbildet. Für alle mit passender Box gilt aber schon jetzt: ausprobieren lohnt sich – mit dem nötigen Respekt vor Beta-Software.

Disclaimer: Alle im Beitrag genannten Produktnamen, Logos und Marken sind Eigentum der jeweiligen Hersteller und dienen ausschließlich der Beschreibung und Information. Alle Informationen basieren auf offiziellen Pressemitteilungen und öffentlich zugänglichen Quellen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben wird keine Garantie übernommen.

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